Umfrage zeigt: Carsharing bietet keine Alternative zum eigenen Auto

Carsharing keine Alternative

Mit 48 Prozent zeigt sich deutlich, dass die Deutschen besonderen Wert darauf legen, ein eigenes Auto zu besitzen, anstatt auf das Modell des Carsharings zurĂŒckzugreifen.

Hamburg (ots) – Bereits seit Jahren existiert das Modell Carsharing. Die Idee dahinter ist eigentlich ganz einfach: weniger Fahrzeuge, eine geringere Umweltbelastung und keine Instandhaltungskosten seitens der Nutzer. Wie die Tankstellenkette HEM nun in einer reprĂ€sentativen Studie[1] zum “Tag der Mitfahrgelegenheit” am 18. Oktober 2021 herausfand, nutzt allerdings nur ein Prozent aller Befragten dieses Modell regelmĂ€ĂŸig. Ganze 81 Prozent hingegen können die Frage nach der Nutzung mit einem klaren “Nein” beantworten. Doch warum sind die Deutschen von diesem Angebot derart abgeneigt? Denn die Vorteile des Carsharing-Modells erkennen die Teilnehmer der Umfrage durchaus.

Über die letzten Jahre breitete sich das Modell vor allem in StĂ€dten großflĂ€chig aus. Deutschlandweit gibt es immerhin 228 Anbieter[2] und 26.220 Carsharing-Fahrzeuge[3]. Dennoch weiß ĂŒber ein Drittel der Befragten nicht, ob es in seiner NĂ€he ein derartiges Angebot gibt. Ein weiteres Drittel meint, dass Carsharing in seinem nĂ€heren Umkreis gar nicht angeboten wird. Doch sind die Deutschen ĂŒberhaupt dazu bereit, diese organisierte Nutzung eines Fahrzeuges in Anspruch zu nehmen? 86 Prozent der Befragten legen den Großteil ihrer Wege mit dem Auto zurĂŒck, wĂ€hrend die restlichen Teilnehmer auf das Fahrrad (5 Prozent) oder öffentliche Verkehrsmittel (4 Prozent) zurĂŒckgreifen oder lieber zu Fuß gehen (4 Prozent). Von diesen 86 Prozent nutzen knappe drei Viertel das Auto im Alltag hauptsĂ€chlich allein, lediglich 3 Prozent teilen sich die Fahrt im eigenen Pkw mit Arbeitskollegen.

Carsharing als One-Way-Alternative

Doch mit 48 Prozent zeigt sich deutlich, dass die Deutschen besonderen Wert darauf legen, ein eigenes Auto zu besitzen, anstatt auf das Modell des Carsharings zurĂŒckzugreifen. Weitere GrĂŒnde dafĂŒr sind, dass die Handhabung zu umstĂ€ndlich oder das Angebot zu teuer ist. Denn rund die HĂ€lfte der Befragten gibt an, dass sie maximal fĂŒnf Euro pro Stunde fĂŒr ein Carsharing-Fahrzeug ausgeben möchten. Lediglich fĂŒr One-Way-Fahrten, zum Beispiel zum Flughafen, stellen fĂŒr immerhin 22 Prozent eine attraktive Ausnahme dar. Und auch fĂŒr einmalige, weitere Strecken können sich 12 Prozent der Deutschen die Nutzung von Carsharing vorstellen – oder wenn es sich situationsbedingt gerade ergibt (20 Prozent). Dann zĂ€hlt fĂŒr die Studien-Teilnehmer mit jeweils 64 Prozent jedoch ganz klar die Erreichbarkeit, die VerfĂŒgbarkeit und nicht zuletzt auch der Preis.

[1] Basierend auf einer Marktforschungsstudie zum Thema “Carsharing”, die von der Tankstellenkette HEM im September 2021 mit 1.897 Personen ab 18 Jahren durchgefĂŒhrt wurde.

[2] https://ots.de/uABKE1

[3] https://ots.de/IC3w8m

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