Smartphone am Steuer? Aber sicher!

Mit der Bosch Driving App haben Sie unterwegs Zugriff auf alle wichtigen Funktionen Ihres Smartphones – ohne den Blick von der Straße abzuwenden. Die zuverlĂ€ssige Sprach- und Gestensteuerung macht’s möglich. Außerdem profitieren Sie wĂ€hrend der Fahrt von modernsten digitalen Bosch-eigenen Sicherheitsfeatures. Die Bosch Driving App vereint …

Hildesheim (ots) – Sind wir doch mal ehrlich: Wer von uns wirft nicht beim Fahren öfter mal einen Blick aufs Smartphone? Oder lĂ€sst sich durch einen Anruf ablenken? Wir alle wissen, dass es eigentlich verboten ist. Über die möglichen Folgen der Ablenkung macht sich keiner Gedanken. Keiner? Stimmt nicht ganz: Bosch entwickelt eine App, die dem Fahrer mehr Sicherheit bieten wird.

Bosch Driving App. Weiterer Text ĂŒber ots und www.presseportal.de/nr/128539 / Die Verwendung dieses Bildes ist fĂŒr redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: “obs/Bosch SoftTec GmbH”

Neue Herausforderungen bei der Verkehrssicherheit

Eine Verkehrssicherheitsstudie aus dem Allianz Zentrum fĂŒr Technik zeigt, dass sich die Gefahr eines Unfalls deutlich erhöht, wenn Fahrer ihre Aufmerksamkeit vom Straßenverkehr auf technische GerĂ€te lenken. Experten schĂ€tzen, dass jeder zehnte Unfall mit Getöteten im Straßenverkehr auf Ablenkung zurĂŒckzufĂŒhren ist. Im vergangenen Jahr starben fast 3.500 Verkehrsteilnehmer auf deutschen Straßen, das heißt, dass etwa 350 Menschen durch AblenkungsunfĂ€lle ums Leben kamen.

Die reprĂ€sentative Umfrage ergab auch, dass fast jeder zweite Fahrer (46 Prozent) HandyverstĂ¶ĂŸe begeht und 39 Prozent bedienen das Navi wĂ€hrend der Fahrt. Dies ist zwar im Straßenverkehr nicht erlaubt, scheint aber die Fahrer nicht abzuhalten.

“Wir entwickeln eine Lösung, mit der der Fahrer sein Smartphone wĂ€hrend des Fahrens bedienen kann – und das sicher”, so Dr. Gerrit de Boer, Entwicklungsleiter fĂŒr Smartphone Lösungen bei Bosch SoftTec. “Mit der Bosch Driving App machen wir Autofahren sicherer – ganz ohne dass der Fahrer darauf verzichten muss, kurz auf eine Nachricht zu antworten oder die Navigation zu bedienen. Er kann also Inhalte und Funktionen seines Smartphones nutzen und dennoch konzentriert am Straßenverkehr teilnehmen”, so de Boer.

Bosch: Meilensteine der Verkehrssicherheit

Der beste Schutz vor UnfĂ€llen ist es, sie von vornherein zu vermeiden. Deshalb entwickelt Bosch seit mehr als 30 Jahren aktive Fahrsicherheitssysteme, die einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, die Unfallzahlen trotz zunehmender Verkehrsdichte zu reduzieren. Aktive Fahrsicherheitssysteme wie das Antiblockiersystem (ABS), die Antriebsschlupfregelung (ASR) oder das Elektronische StabilitĂ€ts-Programm (ESPÂź) greifen ein, bevor ein Unfall entsteht. Die MarkteinfĂŒhrung des Antiblockiersystems (ABS) im Jahr 1978 stellt einen Meilenstein auf dem Gebiet der aktiven Fahrsicherheit dar. Das ABS verhindert bei einer Vollbremsung das vollstĂ€ndige Blockieren der Reifen, verkĂŒrzt dadurch den Bremsweg und hĂ€lt das Auto lenkfĂ€hig.

Eine Verkehrssicherheitsstudie aus dem Allianz Zentrum fĂŒr Technik zeigt, dass fast jeder zweite Fahrer (46 Prozent) in Deutschland wĂ€hrend der Fahrt auf das Handy schaut. Weiterer Text ĂŒber ots und www.presseportal.de/nr/128539 / Die Verwendung dieses Bildes ist fĂŒr redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: “obs/Bosch SoftTec GmbH/iStock”

1995 erreichte die aktive Fahrsicherheit mit dem Elektronischen StabilitĂ€ts-Programm (ESPÂź) von Bosch eine neue Dimension. ESPÂź enthĂ€lt die Funktionen des Antiblockiersystems und der Antriebsschlupfregelung bietet aber zusĂ€tzlich die Vorteile der StabilitĂ€tskontrolle. Das System unterstĂŒtzt den Fahrer in nahezu allen kritischen Fahrsituationen. Es erkennt eine beginnende InstabilitĂ€t des Fahrzeugs bereits im Ansatz und wirkt dieser durch gezielte Brems- und Motoreingriffe entgegen. 2014 kam Boschs Smartphone Integrations-Lösung mySPIN auf den Markt. Sie ermöglicht es dem Fahrer Inhalte des Smartphones ĂŒber das Fahrzeugdisplay zu bedienen. mySPIN bringt so die Apps des Fahrers und den Content des Smartphones ins Auto. Diese Technologie unterstĂŒtzt ausgewĂ€hlte und angepasste Apps, die sich damit komplett ĂŒber den Touchscreen der Mittelkonsole steuern lassen – legal, bedienerfreundlich und sicher. Dadurch wird die Ablenkung beim Fahren reduziert.

Die konsequente Weiterentwicklung des Ansatzes fĂŒhrte zur Entwicklung der “Bosch Driving App”. Das Besondere daran: Waren hochwertige Assistenz-Module bislang neueren Oberklasse-Automobilen mit entsprechender Hardware vorbehalten, steht die Bosch Driving App kostenlos allen Autofahrern mit einem Smartphone zur VerfĂŒgung.

Auch fĂŒr 2017 kĂŒndigt Bosch eine weitere Premiere an

Hauptursachen fĂŒr AblenkungsunfĂ€lle im Straßenverkehr sind u.a. das Lesen von Nachrichten, Texte tippen und das Bedienen unterschiedlicher GerĂ€te. Dr. Gerrit de Boer: ” In der heutigen Zeit gehört Kommunikation – nahezu zu jeder Zeit – zum Standard. Ein anderer Lösungsansatz um die Fahrsicherheit zu steigern, ist gefragt.”

Hier setzt Bosch mit seiner neuen Entwicklung, der “Bosch Driving App”, an. Was ist die “normale Schnittstelle” der menschlichen Kommunikation? Richtig, die Sprache! Da von Kindheit an im Einsatz und immer noch “Hauptschnittstelle” zum Rest der Welt, ist bei der Sprachkommunikation die Ablenkung am geringsten.

Die Bosch Driving App bietet durch einen sprachbasierten Assistenten mehr Sicherheit bei der Nutzung eines Smartphones im Straßenverkehr. Diese App ist auf allen Android-Smartphones verwendbar. Anwenderfreundlich in einer einzigen App bedienen Sie Ihre verschiedenen Navigations-, Messaging-, Musik-, Kontakt-Apps einfach und sicher mit moderner Sprachsteuerung.

Die Zukunft: Vom vernetzten Auto zum teilautonomen Fahrzeug Bosch hat im Januar 2017 gemeinsam mit dem Forschungsinstitut Prognos in die Zukunft geschaut und untersucht, was vernetzte Fahrzeuge mit bis dahin verbreiteten Technologien wie hochautomatisiertem Fahren, Notbremsassistent oder Smartphone-Integration alles leisten können. Das Ergebnis der Studie, die Deutschland, die USA und China betrachtet: Die Effekte der Vernetzung werden 2025 fĂŒr jeden Autofahrer spĂŒrbare Auswirkungen haben. Modellrechnungen (Zahlen fĂŒr 2025) zeigen das ganze Potenzial der vernetzten MobilitĂ€t:

  • 11.000 gerettete Menschenleben
  • 260.000 weniger VerkehrsunfĂ€lle
  • 350.000 weniger Verletzte im Straßenverkehr
  • ca. 400.000 Tonnen weniger CO2-Emissionen
  • bis zu 4,43 Milliarden Euro Einsparungen bei Sach- und Schadenskosten

Zusammenfassend kann man sagen, dass vernetzte Sicherheitssysteme und Cloud-basierte Funktionen fĂŒr weniger UnfĂ€lle, weniger Verbrauch, weniger Stress sorgen werden.

Erstmals vorgestellt auf der IAA 2017

Die Bosch Driving App wurde erstmals auf der 67. Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt am Main der Öffentlichkeit vorgestellt. Die App erzeugte bei den Fachbesuchern und spĂ€ter auch an den Publikumstagen reges Interesse. Das durchweg positive Feedback von Fachbesuchern und Endkunden am Messestand zeigte, dass Bosch hier ein wichtiges Thema aufgegriffen hat und eine gute Lösung dafĂŒr bietet. Auch die wertvollen Anregungen, die bei den PrĂ€sentationen und in FachgesprĂ€chen am Messestand an das Team herangetragen wurden, sind vom Entwicklerteam der Bosch Driving App dankend angenommen worden.

Bosch Driving App: Die wichtigsten Features im Überblick:

Sprachsteuerung

- Dialog-Management - UnterstĂŒtzung von On- und Offline-Betrieb - Aktivierung ĂŒber BerĂŒhrungs- oder NĂ€herungssensor

Navigation

  • Alternative Routen
  • Turn-by-Turn-Streckenanweisungen
  • BerĂŒcksichtigung der aktuellen Verkehrssituation bei Erstellung einer Route
  • Re-Routing aufgrund von neuen Live-Traffic Informationen
  • Support fĂŒr Offline Kartenmaterial – Anzeige von Points of Interest (POI)

Kommunikation

  • UnterstĂŒtzung von WhatsApp, Facebook Messenger und SMS
  • Frei definierbare Standardantworten fĂŒr eingehende Nachrichten
  • Vordefinierte Standardantworten fĂŒr eingehende Nachrichten

Musik

  • Musik via Sprach- und Gestensteuerung abspielen
  • UnterstĂŒtzung externer Applikationen wie Spotify, Amazon Music u. a.

Kontakte

  • Kontaktdetails anzeigen
  • Kontakt anrufen – Zu Kontakt navigieren

Bosch ADAS Sicherheitssystem

  • Wrong-Way Driver Warner (“Geisterfahrer”-Schutz)
  • Weitere Sicherheits- und Assistenz-Funktionen in Planung

Veröffentlichung:

  • Android-Version: Ende November 2017 (kostenloser Download)
  • iOS-Version: 2018 (kostenloser Download)

Bosch SoftTec GmbH:

Die im Juli 2011 gegrĂŒndete Bosch SoftTec GmbH mit Sitz in Hildesheim ist eine Tochtergesellschaft der Robert Bosch Car Multimedia GmbH. Auf der Basis einer jahrzehntelangen Erfahrung im Bereich Car Infotainment und Automotive-Software entwickelt ein kleines Team von Spezialisten bei Bosch SoftTec neue Produktlösungen in den Segmenten Automotive Software, vernetzte Dienste sowie Cloud- und Smartphone-Anwendungen.

Die Bosch-Gruppe ist ein international fĂŒhrendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 390 000 Mitarbeitern (Stand: 31.12.2016). Sie erwirtschaftete im GeschĂ€ftsjahr 2016 einen Umsatz von 73,1 Milliarden Euro. Die AktivitĂ€ten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Als fĂŒhrender Anbieter im Internet der Dinge (IoT) bietet Bosch innovative Lösungen fĂŒr Smart Home, Smart City, Connected Mobility und Industrie 4.0. Mit seiner Kompetenz in Sensorik, Software und Services sowie der eigenen IoT Cloud ist das Unternehmen in der Lage, seinen Kunden vernetzte und domĂ€nenĂŒbergreifende Lösungen aus einer Hand anzubieten. Strategisches Ziel der Bosch-Gruppe sind Lösungen fĂŒr das vernetzte Leben. Mit innovativen und begeisternden Produkten und Dienstleistungen verbessert Bosch weltweit die LebensqualitĂ€t der Menschen. Bosch bietet “Technik fĂŒrs Leben”. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 440 Tochter- und Regionalgesellschaften in rund 60 LĂ€ndern. Inklusive Handels- und Dienstleistungspartnern erstreckt sich der weltweite Fertigungs- und Vertriebsverbund von Bosch ĂŒber fast alle LĂ€nder der Welt. Basis fĂŒr kĂŒnftiges Wachstum ist die Innovationskraft des Unternehmens. Bosch beschĂ€ftigt weltweit rund 59 000 Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung an 120 Standorten.

Mehr Informationen unter www.bosch-driving.de

Original-Content von: Bosch SoftTec GmbH, ĂŒbermittelt durch news aktuell

Das könnte Sie auch interessieren:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert