K├ťS: Pr├╝fung zul├Ąssiger Motorsoftware bei der Hauptuntersuchung

Losheim am See (ots) – KBA-R├╝ckrufaktion wird bei der Hauptuntersuchung kontrolliert / K├ťS-Pr├╝fingenieure leisten so aktiven Verbraucherschutz

Nachdem bei einigen Modellen des Volkswagenkonzerns festgestellt wurde, dass die Stickoxidwerte (NOx) bei Dieselmotoren nicht den vorgegebenen Grenzwerten entsprachen, hat das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) eine R├╝ckrufaktion f├╝r die betroffenen Fahrzeuge angeordnet. In einem bestimmten Zeitraum muss unter anderem die Umprogrammierung des Motorsteuerger├Ątes vom autorisierten Fachh├Ąndler durchgef├╝hrt werden.

Bei der regelm├Ą├čigen Hauptuntersuchung von Kraftfahrzeugen kann jetzt bei einer Vielzahl der Modelle aus dem Volkswagenkonzern die ordnungsgem├Ą├če, im vorgeschriebenen Zeitraum, also ab Beginn der R├╝ckrufaktion 18 Monate, durchgef├╝hrte Umprogrammierung ├╝berpr├╝ft werden. Darauf macht die Kfz-Pr├╝forganisation K├ťS aufmerksam. Aktuell werden u. a. mit dem HU-Adapter bei den Fahrzeugen VW Amarok, Audi A4, A5, A6 und Q6 sowie beim Seat Exeo die Umr├╝stungen ├╝berpr├╝ft. Die FSD, Fahrzeugsystemdaten GmbH, bei der unter anderem die Pr├╝forganisationen Gesellschafter sind, liefert die Daten hierzu.

Technisch ist der Vorgang eine Diagnoseabfrage zum Auslesen der im Fahrzeug installierten Softwarevariante. Diese Ma├čnahme ist nach ISO 15031 standardisiert.

Bei der ├ťberpr├╝fung k├Ânnen verschiedene Auff├Ąlligkeiten deutlich werden. So kann das Motormanagement nicht vorschriftsm├Ą├čig sein, das Fahrzeug hat also nicht an der R├╝ckrufaktion teilgenommen und besitzt noch die alte Softwarevariante. M├Âglich ist auch, dass das Fahrzeug nach der Teilnahme am R├╝ckruf wieder die alte Softwarevariante besitzt, es besteht der Verdacht auf Manipulation. Es kann auch sein, dass eine Abfrage der Softwaredaten nicht m├Âglich ist. Dann besteht ebenfalls der Verdacht auf Manipulation.

Die Diagnose eines auff├Ąlligen Motormanagements kann auch einen anderen Grund haben. Eine Leistungssteigerung durch sogenanntes Chiptuning kann hierf├╝r urs├Ąchlich sein. In diesem Fall ├╝berpr├╝fen die Pr├╝fingenieure der K├ťS in der Zulassungsbescheinigung Teil 1, ob diese ├änderung eingetragen ist.

Wenn die Umr├╝stung im Serviceheft eingetragen ist, soll dieses sicherheitshalber zur Hauptuntersuchung mitgebracht werden.

Alle aufgef├╝hrten M├Ąngel k├Ânnen als “erheblich” eingestuft werden, damit wird die Plakette der Hauptuntersuchung verweigert. Sie gilt dann als nicht bestanden.

Mit der Durchf├╝hrung dieser ├ťberpr├╝fung wird eine R├╝ckrufaktion des Kraftfahrt-Bundesamtes flankiert. So kann auch beim Verkauf des Fahrzeuges eine korrekte Bestandsaufnahme mitgeliefert werden. Mit ihrer T├Ątigkeit unterst├╝tzen die Pr├╝fingenieure der K├ťS alle an dieser Ma├čnahme Beteiligten und leisten damit auch einen aktiven Verbraucherschutz.

Original-Content von: K├ťS-Bundesgesch├Ąftsstelle, ├╝bermittelt durch news aktuell

Das k├Ânnte Sie auch interessieren:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht ver├Âffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

%d Bloggern gef├Ąllt das: