MobilitĂ€t im Winter – Goodyear erforscht Schnee

Goodyear erforscht Schnee

In einem hoch technologischen Schneelabor untersuchen Wissenschaftler die Wechselwirkungen zwischen Schnee und Reifen, um die MobilitÀt im Winter weiter zu verbessern.

Hanau (ots) – Jede Schneeflocke ist ein kleines Wunder, ein einzigartiges Gebilde aus Milliarden von Eiskristallen. Und doch haben alle Flocken eines gemeinsam: sechs Ecken – genauer gesagt, eine 6-fache Symmetrie. Warum? Weil sich WassermolekĂŒle immer in einem Winkel von 60 oder 120 Grad anordnen. Dieses Wunder im Detail zu erforschen, hat sich der Reifenherstellers Goodyear zum Ziel gesetzt. In einem hoch technologischen Schneelabor untersuchen Wissenschaftler die Wechselwirkungen zwischen Schnee und Reifen, um die MobilitĂ€t im Winter weiter zu verbessern.

Schnee ist eine Wissenschaft

Schnee erscheint in den unterschiedlichsten Formen. Schotten kennen sogar 421 Wörter fĂŒr Schnee [1]. TatsĂ€chlich Ă€ndert Schnee stĂ€ndig seinen Zustand, weil die einzelnen Schneekristalle an ihren Kontaktpunkten zusammenwachsen. Diesen physikalischen Prozess nennt man Sintern. WĂ€hrend trockener Pulverschnee 30 kg/mÂł wiegt, kann am Boden verdichteter alter Schnee eine Masse von 500 kg/mÂł, Firn sogar 800 kg/mÂł erreichen. Die spannende Wissenschaft des Schnees ist auch die Königsdisziplin der Winterreifenentwicklung. Denn so variabel Schnee ist, so verĂ€nderlich ist die Beschaffenheit einer Schneefahrbahn. Die Struktur des Schnees hat daher direkten Einfluss auf die Performance eines Reifens.

Physikunterricht auf der Schneefahrbahn

FĂ€hrt ein Auto auf einer verschneiten Straße, verursacht der Sinter-Prozess, dass Schnee am Reifen haften bleibt. AbhĂ€ngig vom Zustand des Schnees, haftet mehr oder weniger Schnee auf der LaufflĂ€che. Ein PhĂ€nomen, das leicht beobachtet werden kann. FĂ€hrt ein Auto auf frischem Pulverschnee, ist der Reifen komplett mit Schnee bedeckt. Auf verdichtetem Schnee bleibt in den Profilrillen Schnee haften, das Profil erscheint schwarz-weiß. Ist der Schnee bereits hart und festgefahren haftet kein Schnee auf der LaufflĂ€che, der Reifen bleibt schwarz. Diese Interaktion zwischen Schnee und Reifen wird auch von anderen Faktoren, wie zum Beispiel der Lufttemperatur und der Geschwindigkeit beeinflusst. TatsĂ€chlich haftet ein Winterreifen auf Schnee am besten, wenn alle Greifkanten frei liegen. Denn wenn kein Schnee am Reifen klebt, wirken die unzĂ€hligen Profileinschnitte ideal. Ein Premium Winterreifen der GrĂ¶ĂŸe 205/55R16, wie der Goodyear UltraGrip 9+, bietet mehr als 2.500 speziell konzipierte Lamellen, die fĂŒr optimalen Grip sorgen. Die Physik des Schnees und seine Interaktion mit dem Reifen zu verstehen, ist daher essentiell fĂŒr die MobilitĂ€t und die Entwicklung von Winterreifen.

Schneeforschung im High-Tech Labor

Als einer der fĂŒhrenden Reifenhersteller investiert Goodyear in die fortlaufende Weiterentwicklung seiner Winterreifen. Ein ambitioniertes Entwicklerteam untersucht die Eigenschaften des Schnees und seine Wechselwirkungen mit dem Reifen bis ins kleinste Detail.

Dazu steht im Goodyear Forschungszentrum in Luxenburg seit kurzem ein High-Tech Labor zur VerfĂŒgung. “Die Lufttemperatur betrĂ€gt in den unterschiedlichen Sektoren zwischen null und minus vierzig Grad Celsius”, erklĂ€rt Dr. Frank Schmitz, Leiter des physikalischen Labors. Die ForschungstĂ€tigkeiten sind umfassend, beginnend mit der Herstellung von Schneekristallen in unterschiedlichen AusprĂ€gungen. Die Ingenieure analysieren Schneeproben mittels Micro-Computertomografie und stellen mit Hilfe moderner Software aufschlussreiche 3D-Modelle von Schneeproben her. “Die Erkenntnisse helfen uns, die Morphologie des Schnees und ihre Auswirkungen auf die Leistung von Winterreifen noch besser zu verstehen”, so Schmitz. Zudem kombinieren Physiker verschiedene Schneearten, um Schneefahrbahnen zu simulieren. Mithilfe von MessgerĂ€ten, wie einem Tribometer, untersuchen Materialwissenschaftler die Reibung des Reifens auf Schnee, um Gummimischungen, Profile und Lamellenanordnungen zu optimieren.

Die Ergebnisse aus dem Labor ergĂ€nzen perfekt jene der Testfahrer, die neue Reifen auf Winterteststrecken in der Schweiz, Skandinavien und Neuseeland in der RealitĂ€t prĂŒfen. Labor- und Praxiswissen fließt dann direkt in die Entwicklung der Goodyear UltraGrip Reifen ein.

Nummer 1 im Winterreifentest

UnabhĂ€ngige Tests bestĂ€tigen seit Jahrzehnten das hohe Leistungsniveau der Goodyear UltraGrip Serie. Auch im aktuellen Winterreifentest 2019 kĂŒrt auto motor sport [2] den Goodyear UltraGrip Performance+ zum Testsieger. So wie der UltraGrip 9+ bietet er eine weiter optimierte Gummimischung im Vergleich zum VorgĂ€nger. Spezielle Weichmacherharze und pflanzliche Öle sorgen dafĂŒr, dass das Profil auch bei tiefen Temperaturen elastisch bleibt. So können sich die wichtigen Greifkanten optimal ausbilden und die Reifen reinigt sich selbst besser von Schnee. In Kombination mit einer ausgeklĂŒgelter Profilgestaltung und innovativen 3D Lamellen, die sich bei höheren Geschwindigkeiten verzahnen, bieten UltraGrip Winterreifen optimalen Grip und Komfort bei allen winterlichen Fahrbedingungen, wie Schnee, Eis, NĂ€sse und auf trockener Straße.

Spannende Fun Facts ĂŒber den Schnee gibt es auf www.goodyear.de/Schnee sowie ein Winter Fun Quiz auf der Goodyear Facebook-Seite.

[1] Laut einer Studie der UniversitÀt Glasgow

[2] auto motor sport Ausgabe 20/2019

Original-Content von: Goodyear Dunlop, ĂŒbermittelt durch news aktuell

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