Kost├╝me: “Vermummungsverbot” am Steuer auch an Karneval g├╝ltig

K├Âln (ots) – Sehen und Sicherheit h├Ąngen im Stra├čenverkehr sehr eng zusammen. Eine sichere Fahrweise im Stra├čenverkehr setzt voraus, dass man sehen kann. So banal das klingt, so wichtig ist es, dies zu beherzigen. Der Grund: Die Augen sind die wichtigste Informationsquelle f├╝r eine vorausschauende Teilnahme am Stra├čenverkehr. F├╝r Menschen in den Karnevalshochburgen hei├čt das. “Augenklappen, gro├če H├╝te oder Masken, die den gesamten Kopf bedecken, d├╝rfen w├Ąhrend der Fahrt nicht getragen werden. Sie beeintr├Ąchtigen das Sichtfeld und teils auch das Geh├Âr. Zudem sollte die Verkleidung die Bewegungsfreiheit nicht beeintr├Ąchtigen”, sagt Steffen Mi├čbach, Kraftfahrt-Experte von T├ťV Rheinland. Gleiches gilt ├╝brigens auch f├╝r die Mitfahrer im Auto. Ihre Kost├╝me d├╝rfen die Sicht und die Bewegung des Fahrers ebenfalls nicht einschr├Ąnken.

Abgelenkte Verkehrsteilnehmer

Unabh├Ąngig vom erh├Âhten Unfallrisiko gilt, dass mit 60 Euro Bu├čgeld rechnen muss, wenn er mit einem verh├╝llten Gesicht am Steuer von der Polizei angehalten wird. Eine Regelung, die nat├╝rlich nicht nur f├╝r Karnevalskost├╝mierungen gilt.

Nach Ansicht der Fachleute von T├ťV Rheinland sollten diese Regeln ebenso f├╝r Radfahrer gelten. Zudem sollten Radfahrer sichergehen, dass kein Teil der Verkleidung in die Kette oder Speichen gelangen kann. Es gibt noch mehr Gr├╝nde, warum Verkleidungen erst am Zielort und nicht schon vor der Fahrt angezogen werden sollten: “Manche Kost├╝me ziehen die Aufmerksamkeit anderer Verkehrsteilnehmer auf sich und lenken sie ab – auch dadurch kann das Unfallrisiko steigen”, sagt Mi├čbach.

Ohne Kost├╝m und Promille im Blut

Ebenso wie ├╝ppige Verkleidungen ist auch Alkohol hinter dem Steuer ein absolutes Tabu im Karneval. “Eine 0-Promille-Grenze sollte prinzipiell f├╝r jeden verantwortungsbewussten Auto- und Radfahrer gelten”, unterstreicht der Experte. Auch Fu├čg├Ąnger oder Nutzer von ├Âffentlichen Verkehrsmitteln wie Bahn oder Taxi sollten es zur eigenen Sicherheit mit dem Alkoholkonsum nicht ├╝bertreiben. Stark alkoholisierten Narren kann sonst die Mitnahme in ├Âffentlichen Verkehrsmitteln auch mal verweigert werden.

Original-Content von: T├ťV Rheinland AG, ├╝bermittelt durch news aktuell

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