Kids an Bord – so fahren Familien sicher in den Sommerurlaub

Versicherungstipp: Kids an Bord – so fahren Familien sicher in den Sommerurlaub

Wer auf langen Autofahrten Kids mit an Bord hat, muss erfinderisch und bestens vorbereitet sein.

SaarbrĂŒcken (ots)

  • 77 Prozent der Familien, die in die Sommerferien fahren, nehmen das Auto. Das ergab die diesjĂ€hrige forsa-Trendumfrage (1) im Auftrag von CosmosDirekt, dem Direktversicherer der Generali in Deutschland.
  • Stehen lange Autofahrten mit Kindern an, sollten sich Eltern auf mögliche Stresssituationen und Gefahren vorbereiten.
  • Wie Familien entspannt und sicher an ihr Urlaubsziel kommen, erklĂ€rt Frank BĂ€rnhof, Versicherungsexperte bei CosmosDirekt.

Das Urlaubsziel ist noch Hunderte Kilometer entfernt, und schon ertönt von der RĂŒckbank das erste “Wann sind wir endlich da?”. Wer auf langen Autofahrten Kids mit an Bord hat, muss erfinderisch und bestens vorbereitet sein, damit die gute Urlaubslaune die Anreise ĂŒbersteht. Höchste PrioritĂ€t sollte dabei die Sicherheit aller Reisenden haben, rĂ€t Frank BĂ€rnhof: “Ob der Gurt richtig angelegt, ausreichend gestrafft und der Kindersitz ordnungsgemĂ€ĂŸ befestigt wurde, kann im Ernstfall ĂŒber die Folgen eines Unfalls entscheiden.” Der Versicherungsexperte erklĂ€rt, wie Familien entspannt und sicher mit dem Auto in den Urlaub fahren:

AUF DIE PLÄTZE, FERTIG, GURT

Sitzen die Kinder vorschriftsmĂ€ĂŸig im Auto? Davon sollten sich Eltern ĂŒberzeugen – und zwar vor dem Start der Reise. Das bedeutet: Bis zum vollendeten zwölften Lebensjahr oder bis zu einer KörpergrĂ¶ĂŸe von 1,50 Metern gehört der Nachwuchs im Auto grundsĂ€tzlich mit einem Kindersitz, der Alter und GrĂ¶ĂŸe entspricht, gesichert. Frank BĂ€rnhof: “Den Kindersitz immer ordnungsgemĂ€ĂŸ im Auto installieren. Er sollte nicht verrutschen und stabil und kippsicher auf der RĂŒckbank befestigt sein.” FĂŒr Kids ĂŒber 1,50 Metern reicht der Erwachsenen-Dreipunktgurt aus. Wer Kinder ohne vorschriftsmĂ€ĂŸige Sicherung im Auto mitnimmt, riskiert ein Verwarngeld in Höhe von 30 Euro – bei mehreren Kindern sind es 35 Euro.(2)

KINDER BEI LAUNE HALTEN

“Mir ist langweilig!” Gar nicht so einfach, sich mit kleinen QuĂ€lgeistern im Wagen auf den Verkehr zu konzentrieren. Eine vorausschauende Planung sorgt fĂŒr Entspannung auf lĂ€ngeren Autoreisen. Der Experten-Tipp: Antizyklisch fahren und verkehrsintensive Tage meiden, um Staus zu umgehen. “FĂŒr den Fall, dass es doch mal lĂ€nger dauert, ist es hilfreich, kindgerechte Snacks und Spiele dabei zu haben”, sagt Frank BĂ€rnhof. Die Konzentration des Fahrers sollte unter Dauerbrennern wie “Ich sehe was, was du nicht siehst” oder dem ZĂ€hlen von Automarken nicht leiden. “Wer sich am Steuer ablenken lĂ€sst, lĂ€uft Gefahr, schwere UnfĂ€lle zu verursachen”, warnt der Experte.

MACH MAL PAUSE. AM BESTEN ALLE ZWEI STUNDEN

Kinder, die ĂŒber einen lĂ€ngeren Zeitraum im Auto sitzen mĂŒssen, werden unruhig. Jede Menge Stress ersparen sich Eltern, die genĂŒgend Pausen einplanen, in denen die Kids draußen toben und sich die Erwachsenen entspannen können. Frank BĂ€rnhof: “Je nach Alter, AnsprĂŒchen und Bewegungsdrang der kleinen Mitreisenden sollten Familien alle zwei Stunden eine Pause machen. Zur Mittagszeit bietet sich ein lĂ€ngerer Stopp an, zum Beispiel auf einem Rasthof mit Kinderspielplatz.” Idealerweise werden die Pausen auf die Essens- und Schlafgewohnheiten der Kinder abgestimmt.

ICH PACKE MEIN AUTO… ABER RICHTIG

Was viele unterschĂ€tzen: Auch Koffer und Co. mĂŒssen sorgfĂ€ltig verstaut werden, damit sie bei einer Vollbremsung oder einem Unfall nicht zum gefĂ€hrlichen Geschoss fĂŒr die Reisenden werden. Die richtige Beladung der Familienkutsche ist laut Frank BĂ€rnhof eine Frage des Gewichts: “Schwere Koffer und GegenstĂ€nde sollten Urlauber immer nach unten packen und wenn möglich direkt an die RĂŒcksitzlehne schieben. Leichtes GepĂ€ck kann darĂŒber verstaut werden.” Wer ein GepĂ€cknetz nutzt, das in der Decke und im Kofferraumboden verankert ist, geht bei abrupten Bremsmanövern auf Nummer sicher.

(1) ReprĂ€sentative Trendumfrage “Sommerreisezeit 2018” des Meinungsforschungsinstituts forsa im Auftrag von CosmosDirekt. Im April und Mai 2018 wurden in Deutschland 1.510 BundesbĂŒrger ab 18 Jahren befragt, darunter 377 Personen mit Kindern im Haushalt.

(2) Bußgeldkatalog: www.bussgeldkatalog.org/kindersitzpflicht/

Quelle: www.cosmosdirekt.de/versicherungstipp-kidsonbord

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