Geprellte Air-Berlin-Kunden verbĂŒnden sich: Sammelklage geht gegen Behördenfehler vor

Berlin (ots) – GeschĂ€digte Kunden der insolventen Airline haben durch eine Sammelklage gute Chancen, doch noch ihr Geld fĂŒr vorausbezahlte FlĂŒge zurĂŒckzubekommen. Wer seine Tickets vor dem 15.08.2017 gekauft hat, kann sich der Klage mit nur wenigen Klicks und ohne finanzielles Risiko anschließen. Am 24. Januar findet eine GlĂ€ubigerversammlung von Air Berlin statt. Je mehr GeschĂ€digte ihre Forderungen unter https://www.airberlin-regress.de/ anmelden, desto nachdrĂŒcklicher können ihre Interessen vertreten werden.

Initiator der Sammelklage ist Lothar MĂŒller-GĂŒldemeister. Der Berliner Rechtsanwalt hat speziell fĂŒr diesen Zweck die Airdeal GmbH gegrĂŒndet. Die Rechtsdienstleistungsfirma vertritt die GeschĂ€digten kostenlos. Bei einem Erfolg der Sammelklage werden die Betroffenen 2/3 der erstrittenen BetrĂ€ge als EntschĂ€digung erhalten.

Gute Chancen auf Schadensersatz

Den geprellten FluggĂ€sten teilte Air Berlin mit, sie könnten ihre RĂŒckzahlungsansprĂŒche nur noch beim Insolvenzverwalter anmelden. Obwohl schon jetzt bekannt ist, dass nicht einmal die Kosten des Insolvenzverfahrens gedeckt sind. MĂŒller-GĂŒldemeister sieht fĂŒr die mindestens 200.000 GeschĂ€digten dennoch gute Chancen, ihren Schaden zumindest teilweise ersetzt zu bekommen. Der Rechtsanwalt will fĂŒr die AnsprĂŒche der GeschĂ€digten nicht auf die Insolvenzmasse der Pleite-Airline zugreifen, sondern gegen das Luftfahrtsbundesamt wegen Verletzungen ihrer Amtspflichten vorgehen. Im Visier hat er zudem das ehemalige Management und andere Verantwortliche wie den Air-Berlin-AktionĂ€r Etihad.

Über Lothar MĂŒller-GĂŒldemeister

Der Rechtsanwalt gilt als Erfinder der “Prozessfinanzierung”, bei der der Finanzierer dem Inhaber von AnsprĂŒchen alle Anwalts- und Gerichtskosten bezahlt und nur im Erfolgsfall eine PrĂ€mie von rund einem Drittel des Erlöses bekommt. Er grĂŒndete 1996 als weltweit erstes Unternehmen mit diesem GeschĂ€ftszweck die Foris AG und brachte sie 1999 an die Frankfurter Börse. Inzwischen hat eine Vielzahl von Unternehmen im In- und Ausland das von ihm stammende GeschĂ€ftsmodell kopiert.

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