Neben schlechter Sicht durch Nebel, Regen und frĂŒher einsetzende DĂ€mmerung ist jetzt vor allem die Gefahr von WildunfĂ€llen besonders groĂ.
Berlin (ots) – Mit einsetzendem Herbstwetter kommen auf Verkehrsteilnehmer wieder besondere Risiken zu. Neben schlechter Sicht durch Nebel, Regen und frĂŒher einsetzende DĂ€mmerung ist jetzt vor allem die Gefahr von WildunfĂ€llen besonders groĂ. Der ACE, Deutschlands zweitgröĂter Autoclub, rĂ€t Autofahrern zu gröĂerer Vorsicht und dem unbedingten Beachten der entsprechenden Warnschilder.
Gefahren kennen und sicher ankommen
Wildtiere finden in der Herbstzeit auf den Feldern nicht mehr ausreichend Nahrung und ĂŒberqueren StraĂen auf der Suche nach anderen Futterquellen. Die zunehmend schlechten Witterungs- und eingeschrĂ€nkten SichtverhĂ€ltnisse verstĂ€rken die Gefahr eines Wildunfalls zusĂ€tzlich. Der ACE weist darauf hin, die aufgestellten Warnhinweise vor Wildwechsel unbedingt zu beachten und die Fahrweise anzupassen: NĂ€hert man sich einem Waldgebiet oder den RĂ€ndern von Wiesen und Feldern, sollte die Geschwindigkeit verringert und der StraĂenrand im Blick behalten werden. Ist in StraĂennĂ€he oder sogar auf der Fahrbahn Wild erkennbar, unbedingt das Fernlicht abblenden und die Hupe betĂ€tigen. Riskante Ausweichmanöver gilt es zu vermeiden. Denn die Kollision mit anderen Fahrzeugen, Verkehrsteilnehmern oder BĂ€umen ist oftmals folgenschwerer als der ZusammenstoĂ mit dem querenden Tier. Ist die Kollision nicht vermeidbar, bremsen Autofahrer so stark wie möglich ab und halten dabei das Lenkrad fest.
Richtiges Verhalten bei WildunfÀllen
Kommt es trotz aller Vorsicht zu einem ZusammenstoĂ mit einem Wildtier, muss zuerst die Warnblinkanlage eingeschaltet, die Warnweste angezogen und die Unfallstelle mit dem Warndreieck abgesichert werden. AnschlieĂend muss die Polizei verstĂ€ndigt werden. Nicht vergessen: Viele Versicherungen fordern zur Schadenregulierung eine Wildunfallbescheinigung. Diese bei der Unfallaufnahme durch die Polizei nicht vergessen einzuholen.
SchĂ€den am Fahrzeug, die durch einen ZusammenstoĂ mit Haarwild – u.a. Wildschwein, Reh, Hirsch, Fuchs oder Hase – entstanden sind, können ĂŒber die Teil- oder Vollkaskoversicherung reguliert werden. FĂŒr ACE-Mitglieder gilt: Musste ihr Fahrzeug nach einem ZusammenstoĂ mit Haar- oder Federwild repariert werden, ĂŒbernimmt der ACE eine Beihilfe zu den Reparaturkosten von bis zu 300 Euro.
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