Dieselskandal: Jetzt auch viele Transporter, Kleinbusse und Vans betroffen

Dieselskandal Transporter

Transporter und Kleinbusse geraten jetzt immer stärker in den Strudel des Dieselskandals. Wie neue Messungen zeigen, sind neben unzähligen PKW auch beliebte Vans namhafter Hersteller betroffen.

K√∂ln (ots) –¬†Transporter und Kleinbusse geraten jetzt immer st√§rker in den Strudel des Dieselskandals. Wie neue Messungen zeigen, sind neben unz√§hligen PKW auch beliebte Vans namhafter Hersteller betroffen. Die Fahrzeuge weisen teilweise extrem √ľberh√∂hte Abgaswerte auf. Es kommen immer mehr sogenannte “Abschalteinrichtungen” ans Licht, mit denen Abgastests umgangen werden. Diese Vorrichtungen sind jedoch illegal, wenn dadurch nur im Testbetrieb die Abgasnormen eingehalten werden.

Die immer neuen Nachrichten zu diesem Thema zeigen vor allem eines: Kaum ein Hersteller hat auf solche Manipulationen verzichtet. Zu viele verschiedene Marken und Fahrzeugklassen sind mittlerweile von dem Abgasskandals erfasst. “Dass jetzt auch K√§ufer von Transportern und Kastenw√§gen ihre Schadensersatzanspr√ľche geltend machen, kommt sicher nicht √ľberraschend, auch wenn diese Gruppe bisher nicht im Mittelpunkt des Geschehens stand.” so Ilja Ruvinskij, Rechtsanwalt und Partner der Verbraucherkanzlei KRAUS GHENDLER RUVINSKIJ.

Beliebter VW-Kleinbus betroffen

Konkret geht es beispielsweise um den VW Bulli (Modelle T5 und T6), dessen gro√üe Fangemeinde bislang darauf hoffte, dass “ihr” Kult-Minibus nicht betroffen sei. VW erkennt anscheinend an, dass es zu Manipulationen bei dem T5 kam, und bietet finanzielle Unterst√ľtzung bei Hardware-Nachr√ľstungen an. Doch dieser Zuschuss deckt l√§ngst nicht alle Kosten der Umr√ľstung – und macht auch den urspr√ľnglichen Betrug nicht r√ľckg√§ngig.

“Betrachtet man alle Vor- und Nachteile einer Umr√ľstung, bleibt der Klageweg die bessere L√∂sung.” so Ilja Ruvinskij, dessen Kanzlei bereits tausende K√§ufer manipulierter PKWs und auch Vans vertreten hat. Aktuelle Urteile zum T5 zeigen, dass die Rechtsprechung bei Klagen von Bulli-Besitzern verbraucherfreundlicher wird und zugunsten des Kunden tendiert. Und damit nicht genug, auch beim Nachfolger, dem T6 mit dem Motor EA288, wurden illegale Abschalteinrichtungen festgestellt. Das Oberlandesgericht Naumburg (Az. 8 U 68/20) hat VW gerade im Falle eines EA288 verurteilt. Zuvor hatte auch das OLG K√∂ln VW verurteilt (Az. 19 U 151/20, Vers√§umnisurteil).

Auch bekannte Mercedes-Modelle sind manipuliert

Doch neben VW gibt es auch Vorw√ľrfe gegen andere Hersteller von Transportern und Kleinbussen. Insbesondere gegen Fiat (bzw. den Stellantis-Konzern) und Mercedes hat sich der Verdacht bereits stark erh√§rtet, so dass es zu ersten Gerichtsurteilen gekommen ist. Bei Fiat sollten in erster Linie Besitzer eines Fahrzeugs auf Ducato- oder Iveco-Basis hellh√∂rig werden. Bei Mercedes geht es im Bereich der Vans um den Vito und den Viano.

“Wer ein so teures Fahrzeug kauft, darf erwarten, dass keine illegale Technik darin verwendet wird”, erkl√§rt Ilja Ruvinskij. Alleine dadurch, dass jetzt Stilllegungen oder verpflichtende Nachr√ľstungen in Rede stehen, besteht Handlungsbedarf.

So können betroffene Käufer eine Entschädigung erhalten

Besitzer von Transportern, Vans, Wohnmobilen und PKW, die ihre Rechte kennen m√∂chten oder nicht wissen, ob ihr Fahrzeug √ľberhaupt betroffen ist, k√∂nnen ihre Anspr√ľche kostenlos anwaltlich pr√ľfen lassen. Viele Kanzleien, wie etwa KRAUS GHENDLER RUVINSKIJ, bieten eine kostenlose Erstberatung an. So erh√§lt man schnell Klarheit √ľber seine Erfolgsaussichten. Sollte man sich f√ľr eine Klage entscheiden, tr√§gt eine Rechtsschutzversicherung das Kostenrisiko, sofern sie schon zum Kaufzeitpunkt bestand.

Original-Content von: halloAnwalt GmbH & Co. KG, bermittelt durch news aktuell

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