Dieselpreis im ersten Halbjahr 2023 normalisiert

Die Kraftstoffpreise in Deutschland haben sich im ersten Halbjahr 2023 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutlich beruhigt.

MĂŒnchen (ots) – Die Kraftstoffpreise in Deutschland haben sich im ersten Halbjahr 2023 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutlich beruhigt. Dies gilt besonders fĂŒr Diesel-Kraftstoff. Wie die aktuelle ADAC Auswertung der Kraftstoffpreise in Deutschland fĂŒr den Monat Juni zeigt, kostete Diesel in den ersten sechs Monaten des Jahres 2023 im Schnitt 1,691 Euro. Nach dem ersten Halbjahr 2022 lag der Dieselpreis mit 1,912 Euro noch um 22,1 Cent ĂŒber dem Wert des laufenden Jahres.

Etwas geringer fĂ€llt die Erholung bei Benzin aus. Im ersten Halbjahr 2022 kostete ein Liter Super E10 im Mittel 1,904 Euro und damit 13 Cent mehr als im selben Zeitraum 2023 mit durchschnittlich 1,774 Euro. Der Blick auf die ersten sechs Monate dieses Jahres zeigt, dass sich der Dieselpreis im Vergleich zum Benzinpreis wieder normalisiert hat. So war Diesel seit dem vergangenen Jahr zeitweise deutlich teurer als Benzin, obwohl Diesel mit gut 20 Cent niedriger besteuert wird als Benzin. Der Normalisierungsprozess bei Diesel zeigt sich exemplarisch am Vergleich zwischen dem bislang gĂŒnstigsten und dem teuersten Tag des Jahres 2023: am 25. Januar 2023 kostete ein Liter Diesel noch 1,864 Euro, am 3. Juni war der Preis auf 1,556 Euro abgesunken und damit um 30,8 Cent niedriger.

Im Juni 2023 bewegten sich die Kraftstoffpreise – bedingt durch einen insgesamt stabilen Rohölpreis – laut ADAC in weitgehend ruhigem Fahrwasser. Die Preisschwankungen zwischen den jeweils teuersten und den gĂŒnstigsten Tagen waren vergleichsweise gering. So war Super E10 am 11. Juni mit 1,800 Euro auf dem Monatshöchststand. Am gĂŒnstigsten war Super E10 am 3. Juni mit 1,772 Euro. Diesel war am 25. Juni mit 1,618 Euro am teuersten, am 3. Juni mit 1,556 Euro am preiswertesten. Im Mittel des Monats Juni kostete Super E10 1,791 Euro je Liter, Diesel 1,590 Euro.

Der ADAC empfiehlt den Autofahrern, nach Möglichkeit abends zu tanken. Auswertungen des Clubs zeigen, dass Tanken zwischen 18 und 19 Uhr sowie zwischen 20 und 22 Uhr am gĂŒnstigsten ist. Wer morgens tankt, zahlt hingegen im Schnitt acht bis neun Cent mehr als abends. Praktische Hilfe bekommen Autofahrer mit der Smartphone-App “ADAC Spritpreise”, die die Preise nahezu aller ĂŒber 14.000 Tankstellen in Deutschland zur VerfĂŒgung stellt. AusfĂŒhrliche Informationen zum Kraftstoffmarkt und aktuelle Preise gibt es auch unter www.adac.de/tanken.

Original-Content von: ADAC, ĂŒbermittelt durch news aktuell

 

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