Diesel-Fahrverbot w√ľrde Unternehmen 240 Millionen Euro kosten

Berlin (ots) – Die Industrie- und Handelskammer Berlin warnt vor massiven Kosten f√ľr die Unternehmen, falls es in der Stadt zu einem Diesel-Fahrverbot kommt.

Der IHK-Bereichsleiter f√ľr Infrastruktur und Stadtentwicklung, Jochen Br√ľckmann, bezifferte am Mittwoch im Inforadio vom rbb die finanzielle Belastung auf 240 Millionen Euro. Das habe eine Untersuchung der IHK ergeben. Falls ab 2020 ein Fahrverbot f√ľr Diesel der Euro-Normen 4 und 5 gelte, m√ľssten allein die Berliner Unternehmen rund 88.000 Fahrzeuge umr√ľsten oder ersetzen. Hinzu k√§men Unternehmen aus dem Brandenburger Umland, die Berlin beliefern wollen, so Br√ľckmann: “Also, die Summe ist noch weit h√∂her.”

Nach Einsch√§tzung des IHK-Vertreters ist ein B√ľndel von Ma√ünahmen notwendig, um die Stickoxid-Belastung der Luft zu senken. Berlin sei zwar “sp√§t dran, aber auf einem guten Weg”. Nur so k√∂nnten Fahrverbote vermieden werden. “Das ist auch machbar, wenn alle konsequent diesen Weg weitergehen.” Als Beispiele nannte Br√ľckmann, die Fahrzeugflotten der landeseigenen Unternehmen wie BVG und BSR m√∂glichst auf Elektroantrieb umzur√ľsten und den Verkehr auf besonders belasteten Stra√üen zu verfl√ľssigen.

Original-Content von: Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb), √ľbermittelt durch news aktuell

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