Bußgeldfalle Winterreifen – HĂ€tten Sie es gewusst?

Bußgeldfalle Winterreifen

Wer Winterreifen aufgezogen hat, kommt um eine Sache nicht herum: die Auseinandersetzung mit dem Geschwindigkeitssticker.

Berlin (ots) – Wer Winterreifen aufgezogen hat, kommt um eine Sache nicht herum: die Auseinandersetzung mit dem Geschwindigkeitssticker. Auch wenn es fĂŒr viele wie ein Angriff auf die Persönlichkeitsrechte wirkt, möchte der Gesetzgeber, dass unter bestimmten UmstĂ€nden ein Sticker am Armaturenbrett angebracht ist. Unter welchen Bedingungen der Geschwindigkeitsaufkleber im Auto notwendig ist, erörtert die Coduka GmbH. Der Prozessfinanzierer hilft Verkehrsteilnehmern ĂŒber seinen Online-Service www.geblitzt.de kostenfrei, wenn Sie einen Anhörungsbogen oder Bußgeldbescheid erhalten haben.

Wer seinen fahrbaren Untersatz von der Werkstatt mit Winterreifen ausstatten lĂ€sst, ist vielleicht von dem auffallenden Aufkleber, der danach im Innenraum des Fahrzeuges prangt, irritiert. Dieser kann sich mit der Aufschrift “190”, “210” oder “240” direkt auf dem Lenkrad oder am Armaturenbrett befinden – je nach Vorliebe der Werkstatt. Der Aufkleber muss im Fahrzeug vorhanden sein, wenn die zugelassene Maximalgeschwindigkeit der Winterreifen unter der im Fahrzeugschein eingetragenen Geschwindigkeit liegt. Konkret heißt das: Wenn die Höchstgeschwindigkeit eines Autos mit 210 km/ aufgefĂŒhrt ist und die Maximalgeschwindigkeit der montierten Reifen liegt bei 190 km/h, ist der Aufkleber im Sichtfeld des FahrzeugfĂŒhrers gemĂ€ĂŸ § 36 Abs. 4 und Abs. 5 StVZO erforderlich. Folglich darf man mit den Reifen auch nur höchstens Tempo 190 fahren. Andernfalls droht ein Bußgeld von 20 Euro. Die Aufkleber gibt es im Reifenhandel und bei Autoteile-Discountern. Wer schneller fahren möchte, benötigt andere Winterreifen.

Wann der Wintereinbruch kommt, weiß keiner genau. Aber spĂ€testens, wenn Glatteis, SchneeglĂ€tte oder -Matsch sowie ReifglĂ€tte eintreten, muss das eigene Fahrzeug mit Winterreifen nach der Richtlinie 92/23/EWG ausgerĂŒstet werden. Aber das ist noch nicht alles. Reifen, die nach dem 31.12.17 hergestellt wurden, mĂŒssen das Alpine-Symbol, auch Schneeflockensymbol genannt, aufweisen. Nicht mehr genĂŒgend ist die M+S Kennzeichnung. Allerdings haben Ă€ltere Reifen eine Übergangsfrist bis zum 30. September 2024. Ein weiterer Faktor ist die Profiltiefe. Vorgeschrieben ist eine Profiltiefe von mindestens 1,6 Millimetern. Dennoch empfiehlt der ADAC eine Profiltiefe von 4 Millimetern. Sollte die Mindestprofiltiefe nicht eingehalten werden, droht ein Bußgeld von Minimum 60 Euro.

Die Regelungen fĂŒr MotorrĂ€der, LKW und AnhĂ€nger

Die Winterreifenpflicht fĂŒr MotorrĂ€der, LKW und AnhĂ€nger ist noch einmal extra geregelt. Daher unterliegen MotorrĂ€der seit 2017 nicht mehr der Winterreifenpflicht. Auch fĂŒr AnhĂ€nger besteht keine Pflicht fĂŒr Winterreifen. LKW ĂŒber 3,5 Tonnen benötigen bisher ausschließlich Winterreifen fĂŒr die Antriebsachse. Aber Achtung: Ab 2020 mĂŒssen auch Winterreifen auf die Lenkachse gezogen werden.

Professionelle Bußgeld-Hilfe von Geblitzt.de

Bei Geschwindigkeits-, Rotlicht-, Abstands- und HandyverstĂ¶ĂŸen arbeitet Geblitzt.de fĂŒr die ÜberprĂŒfung der VorwĂŒrfe eng mit drei großen Anwaltskanzleien, deren VerkehrsrechtsanwĂ€lte bundesweit vertreten sind, zusammen. Die Zahlen können sich sehen lassen. TĂ€glich erreicht das Geblitzt.de-Team eine Flut von Anfragen. 12 % der betreuten FĂ€lle werden eingestellt, bei weiteren 35 % besteht die Möglichkeit einer Strafreduzierung. Und wie finanziert sich das kostenfreie GeschĂ€ftsmodell? Durch die Erlöse aus Lizenzen einer selbst entwickelten Software, mit der die AnwĂ€lte der Partnerkanzleien ihre FĂ€lle deutlich effizienter bearbeiten können. Somit leistet die Coduka GmbH aufgrund des Einsatzes von Legal-Tech-Lösungen Pionierarbeit auf dem Gebiet der Prozessfinanzierung.

Original-Content von: CODUKA GmbH, ĂŒbermittelt durch news aktuell

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