ARAG Verbrauchertipps zum Schulbeginn

ARAG Experten mit einigen Tipps zum sicheren Schulweg fĂŒr ErstklĂ€ssler

ARAG Verbrauchertipps zum Schulbeginn

In den ersten BundeslĂ€ndern neigen sich die großen Ferien dem Ende zu. Aber nicht nur fĂŒr SchĂŒler und Lehrer fĂ€ngt der Alltag in der Penne wieder an – auch fĂŒr zahlreiche ABC-SchĂŒtzen beginnt der viel zitierte “Ernst des Lebens”. Die erste große Herausforderung ist dabei oft der Schulweg. ARAG Experten geben Tipps fĂŒr SchulanfĂ€nger und ihre Eltern.

Fit fĂŒr den Weg zur Schule
Nach den Ferien beginnt fĂŒr viele Kinder ein ganz neuer Lebensabschnitt: Die Schule beginnt und entsprechend sind viele unerfahrene ABC-SchĂŒtzen unterwegs! Aber ist der unbeobachtete Schulweg den Kleinen wirklich zuzumuten? Was können besorgte Eltern den Kindern zutrauen? Im Vorschulalter merkt sich ein Kind erste einfache Verkehrsregeln. Zum Beispiel bei Rot stehen bleiben, links und rechts schauen. Wird ein Kind dann mit sechs Jahren eingeschult, kann es in der Regel bekannte Wege allein laufen. Vor dem ersten Schultag empfehlen ARAG Experten aber auf jeden Fall ProbelĂ€ufe – das Kind geht dabei alleine zur Schule, die Eltern folgen und schauen, ob es alles richtig macht. Mit dem Fahrrad sollten auch geĂŒbte Kinder erst mit neun bis zehn Jahren alleine zur Schule fahren. Falls die Schule keinen “FahrradfĂŒhrerschein” anbietet, erkundigt man sich am besten bei der Polizei oder bei einem Fahrradclub nach Kursen. Und besonders wichtig: Helm nicht vergessen!

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Schulweg: Unfallversicherung auf Umwegen
Schulkinder sind in der Schule und auf dem Weg dahin und zurĂŒck selbstverstĂ€ndlich gesetzlich unfallversichert. Was passiert aber, wenn ein ABC-SchĂŒtze beim Nachhauseweg einen Abstecher macht? Auch dann greift unter UmstĂ€nden der Versicherungsschutz; darauf machen ARAG Experten aufmerksam und nennen einen passenden Fall. Ein achtjĂ€hriger Junge aus Memmingen war mit dem Schulbus zwei Haltestellen zu weit gefahren. Auf dem RĂŒckweg zu Fuß wurde er von einem Auto erfasst und schwer verletzt. Der Gemeinde-Unfallversicherungsverband lehnte die KostenĂŒbernahme ab, da sich der Junge wĂ€hrend des Unfalls nicht auf dem direkten Weg zwischen Schule und Zuhause befand. Zu Unrecht! Das bestĂ€tigten die Richter des Bundessozialgerichtes in einem Grundsatzurteil. Der Versicherer muss die Kosten ĂŒbernehmen. Die Richter begrĂŒndeten ihre Ansicht u. a. damit, dass ein achtjĂ€hriger Junge nicht ĂŒber die nötige EinsichtsfĂ€higkeit und Reife verfĂŒge, um immer den kĂŒrzesten Weg nach Hause zu nehmen (BSG, Az.: B 2 U 29/06 R).

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Mit Mama zur Schule
Da viele Eltern den Schulweg heutzutage fĂŒr zu gefĂ€hrlich halten, wird jedes fĂŒnfte Schulkind tĂ€glich mit dem Auto zum Unterricht gebracht. Das belegt eine Forsa-Studie. Zudem werden die Distanzen zwischen Elternhaus und Schule immer grĂ¶ĂŸer, da der Nachwuchs nicht mehr unbedingt die nĂ€chstgelegene Schule besucht, sondern eine Schule der Wahl. GrĂ¶ĂŸere Distanzen vergrĂ¶ĂŸern aber auch das Gefahrenpotenzial. Was Eltern aber bei ihren tĂ€glichen Touren nicht bedenken: Bei der unĂŒbersichtlichen Verkehrssituation vor den Schultoren, verursacht durch das Durcheinander von Autos, mit denen Kinder in die Schule gebracht werden, steigt die Gefahr fĂŒr den Nachwuchs. Die Kinder mĂŒssen sich durch einen regelrechten Dschungel an Familienkutschen schlĂ€ngeln und können in der allgemeinen Hektik leicht ĂŒbersehen werden. Die Eltern meinen es gut, denken aber oft nicht an die BeeintrĂ€chtigungen, die das Mamataxi mit sich bringt. ARAG Experten empfehlen deshalb: Zeigen Sie Ihrem Kind, wie es alleine sicher zur Schule und zurĂŒck kommt und ermöglichen Sie ihm so, nicht nur die aktive Verkehrsteilnahme zu erlernen, sondern auch die Freude an mehr Bewegung.

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Die ARAG ist das grĂ¶ĂŸte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger QualitĂ€tsversicherer. Neben ihrem Schwerpunkt im RechtsschutzgeschĂ€ft bietet sie ihren Kunden in Deutschland auch attraktive, bedarfsorientierte Produkte und Services aus einer Hand in den Bereichen Komposit, Gesundheit und Vorsorge. Aktiv in insgesamt 17 LĂ€ndern – inklusive den USA und Kanada – nimmt die ARAG zudem ĂŒber ihre internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in vielen internationalen MĂ€rkten mit ihren Rechtsschutzversicherungen und Rechtsdienstleistungen eine fĂŒhrende Position ein. Mit ĂŒber 3.900 Mitarbeitern erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von rund 1,6 Milliarden EUR.

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