50. Essen Motor Show zeigt einzigartige Studien und Unikate

Du bist, was Du fĂ€hrst – ein Auto ist ein Statement. Wer “aussagekrĂ€ftige” Argumente braucht, der startet vom 2. bis 10. Dezember 2017 durch zur 50. Essen Motor Show in der Messe Essen: Das PS-Festival umfasst ĂŒber 500 Aussteller sowie zahlreiche Premieren und Neuheiten. Außerdem dabei: mehrere Studien und Unikate, die zeigen, dass auch abseits …

Essen (ots) – Ob selbstfahrendes E-Mobil oder ein Dragster mit Schulbus-Karosserie – die Designstudien und Unikate der 50. Essen Motor Show vom 2. bis 10. Dezember 2017 (1. Dezember 2017: Preview Day) sorgen fĂŒr Aufsehen. Manche der Fahrzeuge in Halle 3 des PS-Festivals nehmen die MobilitĂ€t von morgen vorweg, andere richten sich als EinzelstĂŒcke oder Kleinstserien an wohlhabende KĂ€ufer. FĂŒr Unterhaltung sorgen außerdem die im positiven Sinn verrĂŒckten Fahrzeuge mit Raketenantrieb oder Hubschrauber-Turbine. Eines haben alle gemeinsam: Sie zeigen – oft mit einem Augenzwinkern -, dass auch jenseits des Auto-Mainstreams viel los ist.

Mit dabei ist unter anderem die neueste Kreation von Rinspeed: Der selbstfahrende Oasis soll im dichten Stadtverkehr eine fahrbare WohlfĂŒhlzone bieten. FirmengrĂŒnder Frank Rinderknecht hat ihn als Gegenentwurf zu tonnenschweren SUVs gedacht, die heute immer mehr Platz beanspruchen. Angetrieben wird das leichte GefĂ€hrt aus Stahl und Verbundstoff durch zwei E-Motoren von ZF mit je 40 kW Leistung, die, so Rinspeed, eine Reichweite von 100 Kilometern ermöglichen. Das Auto lĂ€sst sich im Stand um die eigene Achse drehen. Besonderer Clou: Hinter der Windschutzscheibe befindet sich ein Kleingarten.

Der vollelektrische Skoda VISION E

Mit der Studie VISION E zeigt auch Skoda einen Einblick in die Zukunft der individuellen MobilitĂ€t. Das Konzeptauto ist das erste vollstĂ€ndige Elektrofahrzeug in der Geschichte des Unternehmens. Das mit viel Liebe zum Detail entworfene SUV-CoupĂ© besitzt nicht nur fĂŒnf TĂŒren, sondern erfĂŒllt auch alle Voraussetzungen fĂŒr autonomes Fahren der Stufe 3. Mit dem VISION E gibt Skoda außerdem einen Ausblick, was das autonome Fahren in Zukunft mit sich bringen wird. Das SUV-CoupĂ© fĂ€hrt allein im Stau oder auf der Autobahn, kann die Spur halten und Hindernissen ausweichen, eigenstĂ€ndig ĂŒberholen und sucht sich einen freien Parkplatz, in den es selbst ein- und ausparkt.

Auch Brabus prĂ€sentiert anlĂ€sslich der 50. Essen Motor Show eine elektrische Studie: den Brabus Ultimate E Concept. Die Studie eines exklusiven Stadtsportwagens mit Elektroantrieb entstand auf Basis des aktuellen smart fortwo coupĂ©. Die Stromversorgung des quer hinter der Hinterachse installierten Elektromotors erfolgt ĂŒber einen im Fahrzeugboden untergebrachten Lithium-Ionen-Akkupack. Mit einer KapazitĂ€t von 22 kWh wird eine Reichweite von maximal 160 Kilometern im NEFZ-Normzyklus erzielt.

CTR 2017 von Ruf und Jochen Rindts Formel-2-Rennwagen von 1967

Sportwagenfreunde erwartet darĂŒber hinaus der neue CTR 2017 der Manufaktur Ruf. Der Zweisitzer basiert auf einem komplett bei Ruf entworfenen und gefertigten Kohlefaser-Monocoque; sein TypenkĂŒrzel CTR erinnert dabei an den legendĂ€ren “Yellow Bird”, das erste Ruf-Biturbo-CoupĂ©, das vor 30 Jahren die Welt in Begeisterung versetzte. Das Design des CTR 2017 folgt den Leitlinien, die einst der erste Yellow Bird vorgegeben hat: kompromisslose aerodynamische Effizienz durch die Entwicklung der Form im Windkanal.

AnlĂ€sslich ihrer 50. Runde umfasst die Essen Motor Show auch ein Fahrzeug ihres zwischenzeitlichen Namensgebers Jochen Rindt. Dass dieser als Motorsportler zu den absoluten Weltklassefahrern gehörte, bewies er 1967 in der Formel 2, in der er mit dem ausgestellten Brabham BT23 mit Coventry-Climax-Motor startete. Er legte eine unglaubliche Serie auf die Rennstrecken: Bei 15 Starts gewann er neunmal, wurde viermal Zweiter, einmal Sechster und fiel nur einmal aus. Einen Eindruck von der technologischen Entwicklung im Motorsport vermittelt außerdem ein Tesla Model S P100DL aus der elektrischen Rennserie Electric GT.

School Jet Bus von Gerd Habermann Racing

Neben diesen “ernst gemeinten” Fahrzeugen begeistert Gerd Habermann Racing die Besucher der 50. Essen Motor Show mit vier ausgefallenen Crazy Cars, die es zusammen auf 50.500 PS Leistung bringen. Einen dieser Beschleunigungsrenner taufte Habermann auf den passenden Namen School Jet Bus, der allerdings nicht viel mit einem Nutzfahrzeug gemeinsam hat. Denn Habermanns Bus verfĂŒgt ĂŒber eine Westinghouse-J-34-Turbine und leistet satte 25.000 PS. Verbunden mit einer Schubkraft von 10.000 kg wĂŒrde die Fahrt zur Schule in diesem GefĂ€hrt zum spektakulĂ€ren Abenteuer. GlĂŒcklicherweise prĂ€sentiert Habermann das GefĂ€hrt nur zu Showzwecken.
Weitere Informationen und Tickets: www.essen-motorshow.de

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