GTÜ ganz vorn bei “Vollgutachten” und “Einzelabnahmen” nach § 21 StVZO

Am 22. MĂ€rz 2019 trat die GesetzesĂ€nderung in Kraft: Nun dĂŒrfen auch Technische Dienste “Vollgutachten”, wie sie im Volksmund genannt werden, fĂŒr Gesamtfahrzeuge erteilen.

Stuttgart (ots) – Am 22. MĂ€rz 2019 trat die GesetzesĂ€nderung in Kraft: Nun dĂŒrfen auch Technische Dienste “Vollgutachten”, wie sie im Volksmund genannt werden, fĂŒr Gesamtfahrzeuge erteilen. Sie gilt ebenfalls fĂŒr § 19.2 StVZO und damit “Einzelabnahmen”. Die GTÜ Gesellschaft fĂŒr Technische Überwachung mbH nutzt das ĂŒber diese wichtige Liberalisierung erweiterte Dienstleistungsportfolio umgehend. Gleich am Tag des Inkrafttretens haben zwei GTÜ-Partner die ersten Genehmigungsgutachten erstellt. Der Fall dieses Monopols schafft die Voraussetzung fĂŒr einen fairen Wettbewerb zwischen den Überwachungsinstitutionen in Deutschland. Zudem ermöglicht er dem Kunden eine freie Wahl des Dienstleisters.

Die Auflastung eines Wohnmobils Hymer S 900 (Baujahr 2016), die Wiederzulassung eines Tabbert Kornett 310 E (Baujahr 1970) und die Ausstattung eines Aston Martin V8 Vantage (2017) mit einer besonderen Rad-/Reifenkombination: Das sind Fahrzeugbeispiele fĂŒr die ersten Gutachten innerhalb der PrĂŒforganisation GTÜ nach der Marktöffnung auch fĂŒr Technische Dienste ĂŒber die Änderungsverordnung des deutschen Bundesrats vom 15. Februar 2019. Nach der Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt am 21. MĂ€rz 2019 tritt die Änderung heute in Kraft.

“Die Neuerung ist ein weiterer wichtiger Meilenstein fĂŒr die GTÜ als Full-Service-Dienstleister”, sagt Robert Köstler, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der GTÜ. “Wir haben uns mit viel Energie fĂŒr die Marktöffnung eingesetzt und freuen uns, dass die im Volksmund als ‘Vollgutachten’ und ‘Einzelabnahmen’ bezeichneten Gutachten nun auch von unseren mehr als 200 Unterschriftsberechtigten des Technischen Dienstes durchgefĂŒhrt werden dĂŒrfen. Die GTÜ als grĂ¶ĂŸte amtlich anerkannte Überwachungsorganisation mit ĂŒber 700 PrĂŒfstellen und mehr als 2.500 freiberuflichen Kfz-SachverstĂ€ndigen in ganz Deutschland ist dafĂŒr mit ihren hochqualifizierten Unterschriftsberechtigten bestens gerĂŒstet.”

Das besondere Engagement von zwei GTÜ-Partnern unterstreicht, wie wichtig diese Liberalisierung ist. Sowohl die SV Brouwer Homologation GmbH, Bad Salzuflen/Kirchlengern, wie auch die Schorer + Wolf GbR, Kempten, haben bereits am Tag des Inkrafttretens der GesetzesĂ€nderung Fahrzeuggutachten erstellt. “FĂŒr uns war das Erstellen der ersten Gutachten grĂ¶ĂŸter Ansporn und Ehrensache zugleich, denn wir freuen uns sehr darĂŒber, dass wir unseren Kunden diesen erweiterten Service nun anbieten können”, erlĂ€utert Bastian Brouwer, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der SV Brouwer Homologation GmbH. Und Oliver Vogel von Schorer + Wolf sagt: “Mit dieser Dienstleistung ist unser Portfolio nun um einen weiteren wichtigen Punkt ergĂ€nzt. Denn wir verstehen uns als Full-Service-Anbieter rund um Gutachten, um unseren Kunden einen umfassenden Service zu bieten.”

Nötig ist ein Gutachten nach § 21 StVZO etwa bei einer Wiederzulassung von Fahrzeugen, die ohne Fahrzeugdokumente lĂ€nger als sieben Jahre stillgelegt waren (wie beim Beispiel Tabbert Kornett 310 E), bei Auflastungen (Hymer S 900, § 19.2 StVZO in Verbindung mit § 21 StVZO) oder bei FahrzeugĂ€nderungen beispielsweise durch Teile, die zwar grundsĂ€tzlich fĂŒr den Fahrzeuganbau zugelassen, aber nicht fĂŒr bestimmte Typen genehmigt sind (Aston Martin V8 Vantage, § 19.2 StVZO in Verbindung mit § 21 StVZO). Auch die Zulassung von bereits im Verkehr befindlichen Importfahrzeugen von außerhalb der EU, etwa aus den USA, oder die Zulassung Ă€lterer Importfahrzeuge von außerhalb Deutschlands ohne EG-Typgenehmigung erfordern eine Einzelbetriebserlaubnis nach § 21 StVZO.

Weitere Informationen zum Leistungsportfolio der GTÜ sowie zu den GTÜ-Partnern inklusive Partnersuche finden Sie auf www.gtue.de.

Original-Content von: GTÜ Gesellschaft fĂŒr Technische Überwachung GmbH, ĂŒbermittelt durch news aktuell

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