Monopol § 21 STVZO gefallen: GTÜ begrĂŒĂŸt Entscheidung des Bundesrats

Liberalisierung ein weiterer Meilenstein der GTÜ auf dem Weg zum Full-Service-Dienstleister fĂŒr WerkstĂ€tten und AutohĂ€user

Stuttgart (ots) – Öffnung des Marktes fĂŒr die Einzelbegutachtung von Fahrzeugen und Fahrzeugumbauten erweitert Dienstleistungsportfolio fĂŒr Technische Dienste · Liberalisierung ein weiterer Meilenstein der GTÜ auf dem Weg zum Full-Service-Dienstleister fĂŒr WerkstĂ€tten und AutohĂ€user

Mit dem heutigen Beschluss des Bundesrats zur Öffnung des § 21 der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) ist ein weiteres Restmonopol der Technischen PrĂŒfstelle gefallen. Damit ist fĂŒr die GTÜ Gesellschaft fĂŒr Technische Überwachung der Weg frei zur Erweiterung ihrer Begutachtungsdienstleistungen wie die Erstellung von Gutachten fĂŒr Einzelbetriebserlaubnisse fĂŒr gebrauchte Fahrzeuge (Pkw, Lkw, AnhĂ€nger) durch ihren Technischen Dienst.

“Die GTÜ hat sich in den letzten Jahren mit großem Engagement fĂŒr die Liberalisierung des § 21 StVZO eingesetzt und diese Entscheidung war lĂ€ngst ĂŒberfĂ€llig. Wir freuen uns sehr, dass die im Volksmund als “Vollgutachten” bezeichneten Abnahmen nun auch fĂŒr Technische Dienste geöffnet werden. Dies schafft nicht nur die Voraussetzung fĂŒr einen fairen Wettbewerb zwischen den Überwachungsinstitutionen auf Augenhöhe, sondern ermöglicht dem Kunden auch die freie Wahl des Dienstleisters beim Service rund um Genehmigungsbegutachtungen. Wir erwarten nun mit großer Vorfreude die Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt, damit wir durch unsere Partner diesen Service zeitnah unseren Kunden anbieten können”, betont Robert Köstler, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der GTÜ.

Damit hat die seit nunmehr ĂŒber zehn Jahren andauernde Wettbewerbsverzerrung im Bereich der Genehmigungsbegutachtung zwischen den Überwachungsinstitutionen ein Ende gefunden. Die GTÜ und ihre Partner vor Ort sind bereit fĂŒr einen fairen Wettbewerb, der zu mehr Service bei gleichzeitig hoher Sicherheit fĂŒr Fahrzeughalter und Unternehmen fĂŒhren wird.

Nötig ist ein Gutachten nach § 21 StVZO in verschiedenen Bereichen. War ein Fahrzeug ohne Fahrzeugdokumente lĂ€nger als sieben Jahre stillgelegt, ist in der Regel fĂŒr die Wiederzulassung ein solches Gutachten notwendig. Ebenso muss ein gebrauchtes Importfahrzeug von außerhalb der EuropĂ€ischen Union, wie beispielsweise aus den USA, ebenfalls vor der Zulassung von den Experten des Technischen Dienstes begutachtet werden. Ältere Importfahrzeuge von außerhalb Deutschlands ohne EG-Typgenehmigung benötigen ebenfalls eine §-21-Begutachtung.

Der Großteil der jĂ€hrlich rund 460.000 Gutachten betrifft im Alltag FahrzeugĂ€nderungen, beispielsweise durch Fahrzeugteile, die fĂŒr den Anbau an bestimmte Fahrzeuge nicht genehmigt sind. Diese Änderungen mĂŒssen im Rahmen einer Begutachtung nach § 19(2) in Verbindung mit § 21 StVZO von den Spezialisten umfĂ€nglich auf VorschriftsmĂ€ĂŸigkeit ĂŒberprĂŒft werden – im Volksmund wird diese Art der Begutachtung “Einzelabnahme” genannt. DafĂŒr sind die Unterschriftsberechtigten des Technischen Dienstes der GTÜ fachlich bestens qualifiziert und gerĂŒstet.

Original-Content von: GTÜ Gesellschaft fĂŒr Technische Überwachung GmbH, ĂŒbermittelt durch news aktuell

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